• Es ist soweit! Nach einem Monat voller harter Arbeit und viel Kochen und Rezepte ausprobieren, …
  • Nachdem wir im Winter mit meiner Mama in Graz waren, haben wir uns in diese …
  • Ich habe sehr viel gekocht und ausprobiert dank der Quarantäne, aber ab und zu …
  • Ich hätte nie gedacht, dass ich es eines Tages sagen oder schreiben werde, aber …
  • warum mir die Quarantäne gut getan hat

    Ich hätte nie gedacht, dass ich es eines Tages sagen oder schreiben werde, aber ja tatsächlich ist es so: die Quarantäne hat mir richtig gut getan und irgendwie bin ich traurig und habe gemischte Gefühle, dass es wieder vorbei ist. Ich konnte endlich normal schlafen und mich ausruhen und meinem Körper das geben, was er braucht und ich hatte Zeit, auch Mal nichts zu tun, obwohl das bei mir sehr schnell in Langeweile und schlechter Laune enden kann. Vor allem aber habe ich gelernt, kleine Dinge zu schätzen, die für mich vorher teilweise selbstverständlich waren. Die letzten Wochen habe ich, wie ihr vielleicht wisst, an meinem E-Book gearbeitet, aber nachdem es jetzt fertig ist, habe ich mir vorgenommen, mehr zu bloggen und wieder mehr Zeit in dieses Hobby zu investieren.

    Ich habe die letzten Wochen zwar Photos gemacht und war auf Instagram aktiv, das alles habe ich aber ein bisschen auf die leichtere Schulter genommen und habe mehr Zeit offline mit meiner Mama genossen, was mir wirklich sehr gut getan hat. Ich denke, dass ich nicht die einzige bin, die endlich realisiert hat, worauf es im Leben ankommt und ich bin durch die ganze Situation wieder ein Stück aus mir herausgewachsen.

    Warum ich die Quarantäne vermissen werde? Ganz einfach: ich habe Angst vor der Realität. Ich fürchte, dass ich wieder in meine alten Schienen hineinrutschen werde und der ganze Teufelskreis geht wieder von vorne: Sport, Arbeiten, Schule, Vorkochen, Duschen, Schlafen, kaum Freizeit, Stress und Schlafmangel. Das hat sich bei mir die letzten Jahre immer wiederholt bis es bis zum kompletten Burnout geführt hat, dann musste ich immer für 1-2 Wochen anhalten und dann ging das Ganze wieder von vorne los. Jetzt hatte ich mehr als 2 Wochen dafür, dass ich meine Batterien wieder auflade, aber ich hoffe, dass ich es irgendwie hinbekomme und das, was ich in den letzten Wochen gelernt habe, nicht ganz vergesse und über Board werfe. Ich bin nämlich ein Mensch, der keine Grenzen kennt: egal in welche Richtung. Wenn ich etwas mache, dann entweder ganz oder gar nicht, so ein Zwischending gibt es bei mir nicht, egal im welchen Lebensbereich. Ich konnte schon nie Gleichgewicht finden, egal ob bei der Ernährung, beim Sport, in der Schule oder auch beim Bloggen und das ist das Problem: ich habe versucht, überall 1000% zu geben, aber das geht eben nicht, was ich mir aber nie eingestehen wollte. Ich bin dann auf 10 Hochzeiten getanzt und habe überall nur 10% gegeben und das bringt im Endeffekt keinem etwas. Mir nicht, meinem Arbeitgeber nicht, meiner Familie und auch meinen Freunden bringt das nichts, wenn ich komplett erschöpft und unausgeglichen und die Ganze Zeit nur am jammern bin.

    Dieser Beitrag erfüllt nicht wirklich einen Sinn oder Zweck, es ist wieder nur ein kleiner Life Update und meine Gedanken in paar Absätzen zusammengefasst. Ich hoffe, dass ihr euch auch aus dieser Zeit ein paar Kernsätze mitnehmen konntet und die Zeit in der Quarantäne so gut es ging genutzt habt, egal ob produktiv oder nicht, egal ob aktiv oder faul, egal ob ihr zugenommen habt, ob ihr depressive Phasen gehabt habt oder ob ihr manchmal nicht wusstet, was ihr mit dem Leben anfangen sollt. So ging es sicher jedem von uns in den letzten Wochen, manchen eben öfter und manchen nicht, aber denkt dran: you are not alone!

    // Nikdy jsem si nemyslela, že jednoho dne tohle řeknu nebo napíšu, ale ve skutečnosti to tak je: karanténa byla pro mě opravdu dobrá a nějak jsem smutná a mám smíšené pocity z toho, že to končí. Konečně jsem mohla normálně spát a odpočívat a dát svému tělu to, co potřebuje a měla jsem čas občas i nic nedělat, i když to u mě může rychle skončit nudou a špatnou náladou. Především jsem se však naučila cenit si malých věcí, které jsem dříve považovala za samozřejmost. Jak víte, posledních pár týdnů jsem pracovala na své e-book knize, ale po dokončení jsem se rozhodla zase více blogovat a do tohoto koníčku investovat více času.

    Sice jsme poslední týdny dělaly fotky a na Instagramu jsem taky byla aktvní, ale brala jsem to lehčeji a užívala jsem si více času offline s mamkou. Myslím si, že nejsem jediná, kdo si konečně uvědomil, co je v životě opravdu důležité a taky jsem díky této situaci trochu vyrostla sama ze sebe.

    Proč mi bude chybět karanténa? Zcela jednoduše: bojím se reality. Obávám se, že vklouznu zpět do svých starých kolejí a celý začarovaný kruh začne od znova: sport, práce, škola, vaření, osprchování, postel, téměř žádný volný čas, stres a nedostatek spánku. To se mi opakovalo v posledních několika letech, dokud to nevedlo k úplnému burnoutu, pak jsem vždy musela zastavit na 1-2 týdny a pak jsem začala od znovu. Teď jsem měla na dobití baterií více než 2 týdny, ale doufám, že se mi to nějak podaří a že nezapomenu na to, co jsem se v posledních týdnech naučila. Protože jsem osoba, která nezná hranice: bez ohledu na to, kterým směrem. Pokud něco dělám, pak buď úplně nebo vůbec, neexistuje nic mezitím, jedno v jaké oblasti života. Nikdy jsem nebyla schopná najít rovnováhu, ať už jde o výživu, sport, školu nebo blogování, a to je ten problém: snažila jsem se dávat všude 1000%, ale to prostě nejde. Pak jsem tančila na 10 svatbách a všude jsem dávala všude jen 10% na konci to nikomu nepomůže. Mě ne, mému zaměstnavateli ne, pro moji rodinu a také mým kamarádům to nic nepřinese, když jsem úplně vyčerpaná a nevyvážená a neustále si jen stěžuji na všechno.

    Tento příspěvek ve skutečnosti nedává smysl a nemá žádný účel, je to jen malá aktualizace mého života a moje myšlenky v několika odstavcích. Doufám, že jste si z této doby dokázali vzít několik klíčových vět a že jste využili čas v karanténě co nejlépe, ať už produktivně nebo ne, aktivně nebo líně, ať už jste přibrali, zda máte depresivní fáze nebo pokud jste někdy nevěděli, co dělat se životem. To se jistě stalo v posledních týdnech nám všem, někomu častěji a někomu ne, ale pamatujte: nejste v tom sami!

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