• Da ich fast jeden Tag unterwegs bin (ausgenommen in der momentanen Situation natürlich), koche …
  • Hallo, gerade in dieser schweren Zeit, wo alle nach Beschäftigung suchen, dachte ich mir, …
  • Obwohl wir uns jetzt Mal eine Auszeit von Ausflügen und vom Reisen nehmen mü…
  • Wenn ich die Zeit dazu habe (und das werde ich in nächster Zeit haben), …
  • #EDRECOVERY: ein Update zu meiner Gesundheit und meinem Wohlbefinden

    Meinen Blog habe ich vor paar Jahren gestartet, um mit euch meine Leidenschaft zu Mode, Reisen und gesundem Lebensstil zu teilen, aber es ist so viel mehr für mich jetzt als es war. Es ist für mich ein Tagebuch, wo ich mit euch meine Gedanken, Sorgen, Probleme und mein persönliches Leben teile, um den einem oder anderem da draußen das Gefühl zu geben, dass er nicht alleine ist und dass sich hinter dem scheinbar perfekten Leben auf Instagram so viel mehr verbirgt. Ich will euch zeigen, dass ich ein ganz normales, bodenständiges Mädchen bin, das arbeiten geht, wenig Geld hat, Schule macht und Probleme wie jeder andere auf dieser Welt hat. Seit einiger Zeit habe ich vermehrt das Thema Essstörung hier am Blog und auch auf meinem Instagram Account geteilt und immer mehr Zuspruch und Unterstützung von euch bekommen. Es ist unglaublich, wie viele Menschen eigentlich mit solchen Problemen zu kämpfen haben und ich finde es ehrlich gesagt traurig, das zu erfahren. Aber umso mehr nötig ist es, dass solche Tabu-Themen angesprochen und behandelt werden. Ich finde immer noch, dass Essstörungen viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen und sehr unterschätzt werden. Ich glaube vielen Leuten ist nicht klar, dass es eine tödliche Krankheit ist. Stattdessen nennen es Menschen eine ,,Übergangsphase“ oder so ein ,,Teenager-Mädchen-Ding“, das wieder vorbei geht. Wie will man dann erklären, dass manche Frauen unter einer Essstörung bis in die Pension oder gar bis zu ihrem Tod leiden? Sind sie dann immer noch in einer ,,Phase“, die wieder vorbei geht? Das glaube ich nicht. Klar, manche Mädchen im jungen Alter zerreißen sich den Kopf über ihre Figur, wollen abnehmen und wie ihre Idole auf Instagram aussehen, das vergeht dann wieder, bis sie drauf kommen, dass es gar nicht so wichtig ist und dass Burschen mehr auf Kurven und weibliche Rundungen stehen. Was anderes ist dann aber eine chronische Essstörung, die aus viel tiefgründigeren Gründen entsteht, an der man festhält, so es nur geht. Man weiß gar nicht warum, aber man will nicht gesund werden. Man will krank sein, man will aus der Reihe tanzen und die Aufmerksamkeit auf sich lenken. Man braucht die Kontrolle, weil man sie in anderen Bereichen seines Lebens verloren hat. Die Kontrolle über die Essstörung kann dir aber niemand wegnehmen, solange du es nicht zulässt. Es geht lange nicht mehr über die Figur oder die Anzeige auf der Waage, sondern um so viel mehr. 

    Wie geht es mir zurzeit? 

    Ich habe immer noch alle Anzeichen eines restriktiven Essverhaltens, habe auch alle Symptome und obwohl ich mich wiege, weiß ich, dass ich noch weit im Untergewicht bin, aber ich bin weiter als ich Mal war. Auch wenn es kleine, unsichtbare Veränderungen sind, sehe ich etwas veränderte Einstellung zu dem Ganzen, sprich zum Essen und zum Sport. Ich versuche Essen als Nahrung und Energieträger zu sehen, das mir Kraft gibt, damit ich lernen, arbeiten, putzen und aktiv sein kann. Auch wenn ich nicht hungrig bin und am liebsten die Mahlzeit auslassen würde, dann weiß ich, dass ich in 1-2 Stunden Hunger bekommen würde, da ich dann aber nicht mehr die Möglichkeit dazu haben werde, etwas zu essen, dann esse ich trotz dessen, dass ich momentan keinen Hunger verspüre. Ich versuche das Essen von meinen Emotionen abzugrenzen und es als reine Energiequelle und keine Glücksquelle zu sehen. Natürlich esse ich nach wie vor gerne und freue mich auf ein gutes, leckeres oder Mal ein ungesundes Essen, aber ich versuche nicht aus Frust, Stress oder verstärkten Emotionen mehr oder weniger zu essen als sonst, sondern esse so viel, wie viel ich weiß, dass mein Körper braucht. 

    Ich gehe das Ganze etwas entspannter an und zerbreche mir nicht den Kopf über jedes einzelne Gramm Essen mehr oder weniger. Ich habe aufgehört, mein Essen zu wiegen und Kalorien zu zählen, weil es teilweise so anstrengend und frustrierend sein kann, aber dadurch, dass ich eine sehr gute Einschätzung habe, was wieviele Kalorien hat und auf meinen Körper hören kann, dann brauche ich es auch nicht. Etwas anderes ist es, wenn ihr wirklich gar nicht wisst, wieviele Kalorien in eurem Essen stecken, dann würde ich euch das Trocken sehr ans Herz legen, um ein Gefühl dafür zu entwickeln. Manche Menschen essen zum Beispiel 5 ESSLÖFFEL ERDNUSSBUTTER AM TAG und wundern sich, warum sie wohl zunehmen? Naja, wenn man nicht weiß, wie kalorienreich Nüsse und Nussmuse sind, dann ist es klar, dass man sich dann wundert. Ja, Nüsse sind gesund und liefern uns wichtige Nährstoffe, aber auch viele Kalorien, deshalb sollte man sie in Maßen genießen, wenn man abnehmen möchte. Andernfalls, wenn man zunehmen will, ist es eine gute Weise, um viele Kalorien in relativ wenigen Mengen zu sich zu nehmen. Damit will ich nur sagen, dass es gut ist, wenn man sich auskennt und das Essen und Portionen einschätzen kann, um das Gewicht nach dem Abnehmen/Zunehmen zu halten. 

    Wie sieht es mit dem Sport aus?

    Was Sport angeht, mache ich nach wie vor sehr viel Sport, sprich 6-7 Mal die Woche, aber wenn ich merke, dass ich müde bin und heute nicht viel zustande bringe, dann gehe ich auch manchmal nur 30 Minuten am Laufband, mache paar Bauchübungen und lege mich dann auf die Matte, um mich gut durchzustrecken Ich gehe gerne ins Fitnessstudio und es sichert mir meinen perfekten Start in den Tag, aber ich muss nicht unbedingt 100% geben, was auch natürlich ist. Ich merke, dass ich am nächsten Tag viel mehr Kraft und auch Motivation habe, wenn ich Mal einen Tag auslasse oder eben einen ,,active rest day“ habe. Meine Muskeln sind definierter, stärker und ich habe mehr Kraft auch für den Alltag. Vielleicht sieht man nicht einen großen Unterschied, aber ich spüre es und das ist das Wichtigste und das Entscheidende. Ich habe nicht mehr solche Kreislaufprobleme wie früher und fühle mich einfach lebendiger. Und das ist kein Unterschied von 10 oder 20 kg, sondern reden wir hier vielleicht von 2-3 kg, die ich schätzungsweise zugenommen habe, das aber an reiner Muskelmasse. 

    Am Anfang war es schwer, sich damit abzufinden, aber mit der Zeit hat sich meine Ansicht auf meinen Körper verändert: ich mag ihn und finde ihn schön so wie er ist. Auch wenn andere Menschen sagen, dass ich nicht zugenommen habe, sehe ich die Veränderung, sehe sie aber als eine Veränderung in die richtige Richtung. Ich bin immer noch viel zu dünn, sehe aber trainierten und definierter aus. Endlich sieht man mir zumindest ein bisschen an, dass ich jeden Tag trainiere und ich bin happy mit meinem ,,Progress“. Ich gehe schon seit Jahren fast jeden Tag trainieren, aber wenn ich es jemandem sage, will er mir das fast nicht glauben. Wozu der ganze Aufwand, wenn daraus kein Ergebnis folgt? Und siehe jetzt: ich investiere weniger Aufwand und habe aber besseres Ergebnis erreicht, ist das nicht wunderbar? 

    Gedanken, die mir geholfen werden: 

    • Ich brauche die Energie zum Leben und was bringt es mir, wenn ich den ganzen Tag daran denken muss, wie ich Hunger habe und dass mein Kreislauf den Geist aufgibt? 
    • Wenn ich mehr esse, kann ich mehr trainieren und habe mehr Kraft, damit ich mich verbessern und fitter werden kann
    • Wenn ich keinen Hunger, dann kann ich mich auf andere Sachen konzentrieren als darauf, dass ich Hunger habe und kann mein Leben umso mehr genießen
    • Wir leben nur einmal und will ich wirklich mein ganzes Leben mit einer Essstörung leben? 
    • Wenn man hungert und abnimmt, wird sich der Metabolismus dem anpassen und wir können dann noch weniger essen, um nicht zuzunehmen

    // Tenhle blog jsem začala psát před několika lety, abych se s vámi podělila o svou vášeň pro módu, cestování a zdravý životní styl, ale teď je to pro mě mnohem víc, než to. Je to pro mě deník, kde s vámi sdílím své myšlenky, starosti, problémy a můj osobní život, doufám, že někomu z vás dokážu poskytnout pocit, že nejste sami a že se za zdánlivě dokonalým životem na Instagramu skrývá mnohem víc. Chci vám ukázat, že jsem normální holka, která chodí do práce, má málo peněz, dělá školu a má problémy jako všichni ostatní na světě. Už nějakou dobu tady sdílím články o PPP a dostávám od vás stále více podpory. Je neuvěřitelné, kolik lidí ve skutečnosti musí řešit takové problémy a já jsem z toho smutná, když se to dozvídám. Je však o to důležitější, aby byla tato tabu témata řešena. Stále si myslím, že poruchy příjmu potravy dostávají příliš málo pozornosti a jsou podceňovány. Nemyslím si, že mnoho lidí si uvědomuje, že je to smrtelná nemoc. Místo toho to lidé nazývají „fázi“ nebo něco jako „věc dospívajících dívek“, která si tím prochází. Jak vysvětlíte, že některé ženy trpí poruchou příjmu potravy, do důchodu nebo dokonce do konce života? Jsou stále ve „fázi“, která přejde? To asi ne. Jistě, některé dívky v mladém věku si lámou hlavu nad svou postavou, chtějí zhubnout a vypadat jako své idoly na Instagramu, dokud nezjistí, že to není tak důležité a že klukům se líbí víc ženské křivky. Něco jiného je pak chronická porucha příjmu potravy, která vzniká z mnohem hlubších důvodů. V tomto případě se té nemoci držíte zuby nehty. Nevíte proč, ale nechcete se uzdravit. Chcete být nemocní, chcete vyčnívat a upozornit na sebe. Potřebujete kontrolu, protože jste ji ztratili v jiných oblastech svého života. Nikdo nemůže převzít kontrolu nad vaší poruchou příjmu potravy, pokud to nedovolíte. Už to není o postavě nebo váze, ale o mnohem více věcech.

    Jak se momentálně cítím?

    Pořád mám všechny příznaky restriktivních stravovacích návyků a přestože se nevážím, vím, že jsem stále hodně podvýživený, ale jsem na tom líp, než jsem bývala. I když jsou to malé, neviditelné změny, vidím mírně odlišný přístup k jídlu a cvičení. Snažím se vidět jídlo jako energii, která mi dává sílu, abych se mohla učit, pracovat, uklízet a být aktivní. I když nemám hlad a raději bych vynechala jídlo, vím, že budu mít za 1-2 hodiny hlad, ale protože už nebudu mít tu možnost, se najíst, tak si něco dám, i když v ten moment hlad nemám. Snažím se oddělit jídlo od mých emocí a vidím to jako čistý zdroj energie a ne jako zdroj štěstí. Samozřejmě stále ráda jím a těším se na dobré, chutné nebo nezdravé jídlo, ale snažím se nejíst z frustrace, stresu nebo zvýšených emocí, jím prostě tolik, kolik vím, že moje tělo potřebuje.

    Beru to trochu volněji a nebojím se každého gramu navíc. Přestala jsem si vážit své jídlo a počítat kalorie, protože to může být tak vyčerpávající a frustrující, ale protože mám velmi dobrý odhad na to, co má kolik kaloríí, tak ani nemám potřebu si věci vážit nebo počítat. Je to něco jiného, ​​pokud opravdu nevíte, kolik kalorií je ve vašem jídle, pak bych vám určitě doporučila počítání, aby jste na to dostali cit. Například, někteří lidé jedí 5 polévkových lžic arašídového másla denně a nechápou, proč přibírají? Pokud nevíte, jak kalorické jsou ořechy a oříšková másla, je jasné, že budete překvapeni. Ano, ořechy jsou zdravé a poskytují nám důležité živiny, ale také mají mnoho kalorií, takže pokud chcete zhubnout, měli byste je užívat s mírou. Jinak, pokud chcete přibrat na váze, je to dobrý způsob, jak získat spoustu kalorií v relativně malém množství.

    Jak to vypadá se cvičením?

    Pokud jde o sport, pořád dělám hodně sportu, 6-7krát týdně, ale když si všimnu, že jsem unavená a dnes na to nemám moc síly, tak občas chodím jen 30 minut na běžícím pásu, udělám pár cvičení na břicho a pak si lehnu na podložku a protáhnu se. Ráda chodím do posilovny a zajišťím si tak můj perfektní start do dne, ale nemusím vždycky dávat 100%, což je přirozené. Všimla jsem si, že příští den mám mnohem větší sílu a motivaci, když vynechám jeden den nebo když zařadím „aktivní rest day“. Moje svaly jsou více definované, silnější a mám větší sílu pro každodenní život. Možná nevidíte velký rozdíl, ale já to cítím a to je nejdůležitější. A to není rozdíl 10 nebo 20 kg, ale mluvíme o 2-3 kg, které jsem podle odhadu přibrala, a to čistě svalové hmoty.

    Zpočátku to pro mě bylo těžké se s tím vyrovnat, ale postupem času se můj pohled na mé tělo změnil: líbí se mi takové, jaké je a mám ho tak ráda. I když jiní lidé říkají, že jsem nepřibrala, vidím změnu, ale vidím ji jako změnu správným směrem. Pořád jsem příliš hubená, ale vypadám víc fit a definovaná. Konečně vidím aspoň trochu to, že cvičím každý den a jsem spokojená se svým „progressem“. Téměř každý den trénuji roky, ale když to někomu řeknu, téměř mi nevěří. K čemu to úsilí, když není vidět žádný výsledek? A teď: investuji méně úsilí a dosáhla jsem lepších výsledků, není to úžasné?

    Myšlenky, které mi pomohli:

    • Potřebuji energii k životu a co z toho mám, když musím celý den přemýšlet o tom, jaký mám hlad a točí se mi hlava?
    • Jím-li více, mohu trénovat více a mít více síly, abych se mohla zlepšovat a lépe se přizpůsobit
    • Pokud nemám hlad, mohu se soustředit na jiné věci než na to, že mám hlad a mohu si svůj život o to víc užít
    • Žijeme jen jednou a opravdu chci žít celý svůj život s poruchou příjmu potravy?
    • Pokud hladovíte a hubnete, metabolismus se přizpůsobí a zpomalí a my můžeme jíst ještě méně, abychom nepřibrali
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