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  • Job Report: Interview mit Dr. Hirtler

    Wie ich schon am Anfang des Jahre erwähnt habe, würde ich hier am Blog gerne neue Reihen. Dazu habe ich viele Ideen bekommen, aber die eine ist mir besonders sitzen geblieben, und zwar Interviews mit Menschen unterschiedlicher Berufe. Heute durfte ich Frau Dr Hirtler befragen. Sie ist Fachärtztin und spezialisiert sich auf ästhetische Behandlungen. Was genau sie macht und wie ihr Alltag ausschaut erfahrt ihr im Interview.

    Vielen Dank, dass Sie sich für dieses Interview Zeit genommen haben. Könnten Sie sich kurz vorstellen und uns sagen, was sie machen?

    Schon in der Schule war ich fasziniert von Kunst und Ästhetik sodass ich in meiner Schulzeit am Abteigymnasium Seckau eine Ausbildung zur Goldschmiedin machte. Nach meiner Schulzeit habe ich in Graz Medizin studiert und danach bin ich nach Kärnten gegangen, um in Klagenfurt und Villach meine Ausbildung zur Allgemeinmedizinerin zu machen. Danach konnte ich viele Jahre Erfahrung und Expertise bei namhaften Ärzten und an renommierten Kliniken wie der Schwarzl Klinik und der Privatklinik Kiprov sammeln, um nun auch in meiner eigenen Ordination im The Aurora Ärztezentrum in Wien die Leidenschaft für die Ästhetik und Kunst mit meinen Patienten zu teilen. 

    Tattoos sind für mich Ausdruck zeitgenössischer Kunst auf dem größten und vielfältigsten Organ des Menschen – sie vereinen also für mich meine zwei Leidenschaften Medizin und Kunst!

    Mit welchem Anliegen kommen Ihre Kunden zu Ihnen am häufigsten?

    Das ist sehr unterschiedlich. Meine Patienten kommen aus vielfältigen Gründen zu mir in die Ordination. Die einen müssen ihr Tattoo aus beruflichen Gründen wieder loswerden. Daher rate ich dazu, offenliegende Stellen wie Hände, Hals oder Gesicht nicht zu voreilig tätowieren zu lassen. 

    Andere kommen, weil sie sich Verlobungssymbole oder den Namen des Partners wieder von der Haut entfernen lassen müssen, weil sie sich getrennt haben.

    Zuletzt gibt es natürlich auch Patienten, die das Motiv, das sie sich einst haben stechen lassen, nicht mehr schön finden.

    Was sollte man vor einer Tattoo- oder Permanent-Makeup Entfernung wissen und beachten?

    Wenn jemand in Zukunft vorhat, sich einer Tattoo- oder PMU-Entfernung zu unterziehen, sollte diese Person ein paar Dinge im Alltag beachten. Dazu zählt unter anderem der Schutz vor UV-Strahlung. Ungefähr 4 Wochen vor der Laserbehandlung sollte die Stelle der Haut rund um das Tattoo nicht direkt der Sonne ausgesetzt und grundsätzlich vor UV-Strahlung geschützt werden. 

    Wie lange dauert solch eine Behandlung?

    Eine Behandlungssitzung dauert in der Regel eine halbe Stunde. Allerdings ist es damit nicht getan. Eine komplette Tattooentfernung erstreckt sich über 6 bis 14 Termine. Zwischen den Sitzungen sollten immer 6 bis 8 Wochen Pause eingehalten werden. In dieser Zeit arbeitet das Immunsystem. Entfernte Tattoofarbe wird von unserem Lymphsystem abtransportiert und die Wunde verheilt.

    Was muss man nach der Behandlung beachten? Ist etwas sichtbar oder hinterlässt die Entfernung Spuren? 

    Nach der Behandlung rate ich dringend dazu, die behandelte Stelle zu kühlen. Die Wunde sollte zusätzlich mit einer entzündungshemmenden Creme behandelt werden. Wenn die Nachbehandlung korrekt abläuft, erholt sich die Haut wieder. Es entstehen keine Narben.

    Wie lange im Voraus sollte man einen Termin ausmachen und wie erfolgt das?

    Zuallererst führe ich im Zuge des ersten Termins ein umfangreiches Beratungsgespräch mit dem Interessierten durch. Jedes Tattoo und jeder Mensch sind individuell, weshalb die Vorbereitungen für die Tattooentfernung maßgeblich für den Erfolg der Behandlung sind. Einen Termin dafür kann man sich meist auch relativ kurzfristig einfach online über https://petrahirtler-tattooentfernung.youcanbook.me/ eintragen.

    Wie ist der Verlauf, nachdem man einen Termin vereinbart hat?

    Der Verlauf erfolgt in drei Schritten. Zuerst lade ich den Patienten zum Vor- beziehungsweise Beratungsgespräch der Tattooentfernung ein. Gemeinsam klären wir ab, ob eine Behandlung in Frage kommt und wie hoch der Aufwand sein wird. Eine gute Vorbereitung halte ich für einen wichtigen Erfolgsfaktoren, damit die Behandlung reibungslos abläuft.

    Im zweiten Schritt erfolgt die Behandlung. Diese erstreckt sich über einen längeren Zeitraum. Wie oben bereits gesagt, sind 6 bis 14 Behandlungen mit jeweils 6 bis 8 Wochen Pause zwischen jedem Eingriff von Nöten. Erfolgt bloß eine Aufhellung für zum Beispiel ein Cover-up Tattoo, sind deutlich weniger Behandlungen nötig. Hier reichen meist 3 bis 4 Laserbehandlungen.

    Zuletzt erfolgt die Nachsorge. Dieser Schritt ist sehr wichtig, damit die Tattooentfernung ein Erfolg wird. Die Haut sollte unmittelbar nach dem Lasern gekühlt werden. Danach steht die Reinigung der Wunde an. Zuletzt sollte regelmäßig eine entzündungshemmende Creme aufgetragen werden. Ich empfehle Sauna- und Schwimmbadbesuche vorerst zu vermeiden! 

    Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen und Ihre Zeit. Es war ein sehr interessantes Gespräch!

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