stop regretting things…

…, you can´t change them anyway. Regretting the moments of yesterday will stop you from living any great moment today.

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,,Aber du siehst nicht krank aus.”

Ein Satz, den ich tagtäglich höre. Nicht von meinen Liebsten und meiner Familie, sondern von fremden Menschen, die das erste Mal davon hören, dass ich ein Essstörung habe. Etwas, das mich immer wieder kränkt.

Wenn sich jemand ein Bein bricht, kann es jeder sehen. Du wirst bemitleidet und die Menschen werden dir helfen wollen, etwas zu tragen oder die Treppen zu steigen. Aber was ist, wenn das Problem nicht sichtbar ist? Wenn das Problem innen ist?

Ich kenne das selber allzu gut, dass psychische Erkrankungen nicht ernst genug genommen werden. Nur weil man außen kein Blut sehen kann, heißt es nicht, dass innen das Herz nicht blutet.

Eine psychische Erkrankung ist nicht leicht zu nehmen und meistens ist es schwerer, gesund zu werden, als bei einer Verletzung oder physischen Krankheit. Es begleitet einen für eine sehr lange Zeit und obwohl man nicht sehen kann, dass es einem schlecht geht, sollte man es akzeptieren und ernst nehmen.

Wie ihr wahrscheinlich wisst, habe ich eine Essstörung, was am Anfang natürlich sichtbar war, aber wenn man etwas zunimmt und ,,normal” aussieht, heißt es nicht, dass man gesund ist. Genauso ist es mit anderen Essstörungen wie Bulimie, Binge-Eating etc. Da draußen gibt es so viele Menschen, die scheinen, gesund zu sein, aber im Kopf total abgef***t sind.

Solange sie unter Menschen sind und nicht auf die mentale Krankheit eingegangen wird, ist alles ok. Auf das Umfeld wirken sie normal, so wie jeder andere und sie sind auch normal (damit wollte ich jetzt nicht sagen, dass Menschen, die unter psychischen Erkrankungen leiden, nicht normal sind), aber innen kämpfen sie tagtäglich gegen sich selber, gegen ihre Gefühle und ihren Verstand.

Let me tell you an example: wie ihr vielleicht mitbekommen habt, war ich die letzten zwei Wochen in Brighton. Ich war sehr oft auswärts essen und habe es auch sehr genossen. Aber manchmal hat mich trotzdem war mein schlechtes Gewissen stärker, ich konnte nichts dagegen machen, es war einfach da. Und das sind die typischen Anzeichen einer mentalen Erkrankung: man kann es nicht kontrollieren, ich will nicht sagen, dass ich nichts dafür kann (natürlich habe ich einen großen Beitrag zu dem Ganzen beigetragen), aber in gewisser Hinsicht auch nicht, in gewisser Hinsicht kann ich nichts für diese Emotionen und Gedanken. Ich versuche dagegen anzukämpfen und ich versuche, mir alles Mögliche einzureden, aber manchmal ist die Krankheit einfach stärker.
Aber dennoch wurde mir Mal gesagt, dass ich immer genau das Gegenteil machen soll, was mir mein inneres (gestörtes) Ich sagt, denn je mehr man darüber nachdenkt, desto schwieriger wird der Kampf und desto eher gewinnt wieder der kleine Teufel.
Deswegen: nicht zu viel nachdenken und sich einfach hingeben. Aufhören, alles zu bedauern und aufhören, über alle seine Fehler nachzudenken, denn das, was schon einmal passiert ist, wird ihr schwer wieder zurücknehmen können. Aufhören, alles zu bereuen und endlich anfangen, zu leben, das Leben genießen und endlich loslassen. Loslassen von der Krankheit, von den obsessiven Gedanken, von den Kontrolle. Loslassen und endlich frei sein, leben und das Stück Kuchen, den Burger oder die Pizza ohne Reue genießen können. Auch, wenn wir an dem Tag keinen Sport gemacht haben. Auch wenn wir an dem Tag schon viel gegessen haben. Auch wenn es verdammte 800 Kalorien hat.

// ,,Ale ty nevypadáš nemocně.”

Věta, kterou slyším dennodenně. Ne od mých nejbližších ani mé rodiny, ale od cizých lidí, který slyší poprvé, že mám poruchu příjmu potravy. A něco, co mě pokaždé raní. 

Když si někdo zlomí nohu, tak to každej vidí. Lidi tě budou litovat a pomůžou ti něco nést nebo vyjít schody. Ale co, když ten problém není viditelný? Co když, ten problém je vevnitř? 

Mám vlastní zkušenost s tím, že psychické nemoci nejsou brány tak vážně. Jenom protože nejde vidět krev, tak to neznamená, že srdce zevnitř nekrvácí. 

Mentální problémy by se neměla brát na lehkou váhu a většinou je to těžší, se jich zbavit, než zranění nebo fyzických nemocí. Doprovází vás to hodně dlouhou dobu a i když to nejde vidět, že tomu člověku není dobře, tak by jsme to měli akceptovat, respektovat a brát vážně. 

Jak asi víte, tak mám poruchu příjmu potravy, což samozřejmě na začátku bylo viditelné, ale když člověk přibere a vypadá ,,normálně’, tak to neznamená, že je zdravý. Stejně tak to je s ostatníma nemocema stejného druhu jako bulimie, binge-eating etc. 
Tam venku existuje tolik lidí, kteří se zdají být normální a zdraví, ale v hlavě jsou úplně v pr****.

Dokud jsou mezi lidma a nepřijde řada na jejich nemoc, tak je všechno v pořádku. Na okolí působí normálně, tak jako všichni ostatní lidé a taky že jsou normální (tímhle jsem ted’ nechtěla říct, že lidé, kteří trpí psychickýma nemocema nejsou normální), ale vevnitř dennodenně bojují proti sobě, svým citům a své mysli. 

Let me tell you an example: jak jste určitě realizovali, tak jsem byla poslední dva týdny v Brightonu. Každý den jsem chodila na jídlo a taky jsem si to vychutnávala a užívala. Ale někdy bylo moje špatný svědomí přesto silnější, nic jsem proti tomu nemohla dělat, prostě to tak bylo. A to jsou typické příznaky mentálního onemocnění: člověk to nemůže kontrolovat, nechci tím říct, že za to nemůžu (samozřejmě, že jsem k tomu všemu přispěla víc než dost), ale v určitém ohledu taky nemůžu za tyhle emoce a myšlenky. Snažím se proti tomu bojovat a snažím se, si všechno možný namlouvat, ale někdy je ta nemoc prostě silnější.
Přesto mi jednou bylo řečeno, že bych měla dělat přesně opak toho, co mě moje (porouchané) já říká, protože čím víc nad tím člověk přemýšlí, tím těžší bude ten boj a o to spíš vyhraje ten malej čert. Proto: moc nepřemýšlet a podat se tomu. Přestat, všeho litovat a přemýšlet nad svýma chybama, protože co se jednou stalo, těžko vezmete zpátky. Přestat, všeho litovat a prostě začít žít, užívat si života a konečně se toho pustit. Uvolnit se od té nemoci, od těch utkvělých myšlenek, od té kontroly.
Uvolnit se a konečně být volná, žít a dát si ten kousek dortu, burger nebo pizzu bez špatnýho svědomí. Ikdyž jste v ten den ještě nedělali sport. Ikdyž jste v ten den už hodně jedli. Ikdyž to má zatracených 800 kalorií.

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3 Kommentare

  1. 16. September 2018 / 5:55

    Ich wünsche dir ganz viel Liebe und Kraft gesund zu werden. Ich bin mir ganz sicher dass du es schaffst deine Krankheit loszulassen, du bist so viel mehr als das. <3
    Und übrigens finde ich wirklich dass du sehr zerbrechlich aussiehst, vielleicht wurde dir das einfach deshalb gesagt weil du so ein hübsches Gesicht hast und es ja immer mal Menschen gibt die durch Fehler mit der Schilddrüse so dünn sind.
    Alles Liebe, Lea von http://leachristin.com

    • 21. September 2018 / 10:14

      Danke, danke, danke. <3 So viel schönes Feedback und Motivation! Und auch danke für deine Meinung, aber ich habe eine Schilddrüsenunterfunktion und nicht -überfunktion, das haben die meisten Menschen, die unter Magersucht leiden...

  2. 23. September 2018 / 18:05

    Ich kann dich wirklich fast zu 100% verstehen, denn diese Gedanken schleichen sich einfach immer wieder ein und auch wenn es von Außen nicht sichtbar ist, kann man mental und innerlich komplett zerbrechlich sein. Bei mir wurde vor längerer Zeit ebenfalls eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt und auch wenn ich meiner Meinung nach nicht magersüchtig bin, bekomme ich immer wieder zu hören, dass ich doch mehr essen soll und mal ehrlich, diese Kommentare sind einfach nervig und machen die Situation auch nicht besser. Wow, ich hätte echt nicht gedacht, dass dieses Kommentar so lange werden würde, doch wenn du gerne darüber reden möchtest, kannst du dich immer bei mir auf Insta melden und wir schaffen das gemeinsam!

    Ganz liebe Grüße <3
    Kirsten

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