über Perfektionismus und Umweltbewusstsein…

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… und wie diese zwei Sachen zusammenhängen.

Eine Bloggerin hat mich vor paar Wochen auf ein Thema aufmerksam gemacht, das ich heute gerne ansprechen würde. Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, esse ich vegan und das schon seit fast 2 Jahren. Das Ganze hat zwar zuerst mit meiner Ernährung und meiner Essstörung angefangen, aber mittlerweile mache ich es nicht nur wegen mir und meiner Gesundheit, sondern auch wegen den Tieren und der Umwelt und ich habe in der Zeit Einiges gelernt und realisiert.

Ich bin kein Öko Freak und auch keine Madeleine (@dariadaria) oder Justine (@justinekeptcalmandwentvegan). Ich kaufe immer noch plastikverpackte Lebensmittel, hin und wieder (im Sommer und seiner Iced Latte Zeit ziemlich oft) trinke ich beim Starbucks Kaffee aus to-go Bechern, ich wasche meine Haare nicht mit Roggenmehl und ich kaufe keine fair-trade Kleidung.

Aber wenn es geht, wenn ich die Möglichkeit dazu habe, das Geld dafür habe und es mich und mein Leben nicht irgendwie abrupt einschränkt, dann versuche ich umweltbewusst zu leben, versuche vegane und tierversuchfreie Kosmetik einzukaufen und bevorzuge Vintage Shops (wenn ich etwas in meiner Größe finde…).
Aber seien wir ehrlich: vegane Kosmetik, fair-trade Kleidung, Bio und lokale Lebensmittel, das Alles kostet viel zu viel Geld. Natürlich kann man in verpackungsfreie Geschäfte gehen, aber das wird ziemlich schwer, wenn man auf einem Dorf wohnt und der nächste Supermarkt dieser Art 1 Stunde Fahrt entfernt ist. Wisst ihr, was ich meine?
Natürlich könnte ich mir die Mühe machen, dorthin zu gehen (sagen wir einmal im Monat), alle Reserven für ein paar Wochen einkaufen, nachhause fahren und den schweren Einkauf 5km vom Bahnhof schleppen, aber seien wir ehrlich, wer von euch würde das machen?
Wie die liebe Jules mir Mal gesagt: ,,Ich versuche darauf zu achten, solange es mein Leben nicht komplett einschränkt und ich zwar umweltbewusst lebe, aber was bringt mir das, wenn ich dann unglücklich und unzufrieden bin und wenn mich das viel Mühe, Kraft und Umstellung kostet?”

Sobald wir vegan leben oder essen, werden wir gleich in eine Schublade gesteckt und sind dazu verpflichtet, alles zu machen: das heißt von veganen, unverpackter, Bio-Lebensmitteln bis hin zu fair-trade Kleidung und veganen Kosmetik etc.
Warum reicht es nicht, wenn man nur das eine oder andere macht? Nur weil wir versuchen, zumindest ein bisschen die Welt zu verändern, heißt es nicht, dass aus uns allen Öko-Freaks, Hippies und ich weiß nicht, was noch alles werden.
Und die Allesfresser, die werden in Ruhe gelassen. Solange man sagt, mir ist alles sch***egal, ich esse nicht vegan, ich mache, was ich will, wird man nicht gehatet, das ist alles ok, aber wenn man sagt ,,ich esse vegan”, wird man sofort kritisiert, wenn man sich bei Starbucks einen Iced Latte to-go mit einem Plastikstrohalm bestellt. Ich finde das so lächerlich und unfair und deswegen sage ich immer, dass ich mich pflanzen basiert ernähre, aber nicht, dass ich vegan bin.

// … a jak tyhle dvě veci souvisí. 

Jedna blogerka mě před pár týdny upozornila na jedno téma, o kterým bych dneska chtěla filosofovat. Pravděpodobně asi víte, že jsem na rostlinné stravě a to už skoro dva roky. Celý to sice začalo u stravy, ale časem to nedělám jen kvůli svému vlastnímu zdraví, ale taky kvůli zvěři a životnímu prostředí a za tu dobu jsem se toho docela hodně naučila a zrealizovala. 

Nejsem žádnej eko-blázen a nejsem ani Madeleine (@dariadaria) nebo Justine (@justinekeptcalmandwentvegan). Pořád ještě nakupuju potraviny balený v plastových obalech, sem tam (v létě a jeho iced-latte čase docela často) piju kafe s sebou ve Starbucksu, nemyju si vlasy moukou a octem a ani nenakupuju fair-trade oblečení. 

Ale když to jde, když mám tu možnost, ty peníze a nijak to ani mě ani můj život neomezuje, tak se snažím žít s ohledem na životní prostřední , snažím se nakupovat veganskou a na zvířatech netestovanou kosmetiku a dávám přednost second hand obchodům (jestli najdu něco v mé velikosti…). Ale bud’me upřímní: veganská kosmetika, fair-trade oblečení, bio a lokální potraviny, to všechno není zrovna nejlevnější. Samozřejmě, že bych mohla jít do obchodu bez obalu, ale to bude docela těžký, když člověk bydlí na vesnici a další takovej obchod je daleko 1 hodinu cesty vlakem. Víte, co se tím snažím říct? Samozřejmě, že bych tohle všechno mohla dělat, jít tam (řekněme, jednou za měsíc), nakoupit všechny zásoby na pár týdnů, jet domů a ten těžkej nákup táhnout 5km z nádraží, ale kdo by si s tím dával tolik úsilí?
Jak mi jednou řekla jules: ,,Snažím si na to dávat pozor, ale jen do takové míry, aby to kompletně neomezovalo můj život a sice se snažím žít ekologicky, ale co z toho budu mít, když bych byla nešt’astná a nespokojená a když by mě to stálo tolik úsilí, síly a změn?”

Jakmile se stravujeme nebo žijeme vegansky, tak jsme okamžitě odsouzeni a jsme okamžitě povinní dělat všechno: to znamená od vegan a bio potravin bez obalu, přes fair-trade oblečení, až po vegan kosmetiku etc. 
Proč to nestačí, když člověk dělá jen to jedno nebo to druhý? Jenom protože se snaží, aspoň trochu změnit svět, tak to neznamená, že se z nás všech musí stát eko-blázno, hippies a já nevím, co všechno ještě. 
A všežravci, ti jsou necháni na pokoji. Dokud člověk říká, že je mu všechno jedno, že nejí vegansky ani vegetariánsky, že si dělá, co chce, tak je všechno v pořádku, ale jakmile člověk řekně, že jí vegansky, bude kritizován za každou maličkost. Mě to přijde tak směšný a nefér zároveň a proto vždycky říkám, že jsem na rostlinné stravě, ale neříkám si vegan. 

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Aber dennoch versuche ich natürlich, etwas mehr als ,,nur” vegan zu essen und für die von euch, die auch etwas Gutes für die Welt tun wollen, habe ich paar Tipps und Ideen, wie ihr die Umwelt schonen könnt, wie es euch aber keine hunderte von Euros oder Überwindung und Energie kostet.

-frisch kochen statt Fertigprodukte kaufen (das sorgt nämlich für viel Verpackungsmüll und ist sogar viel teurer, also spart ihr dabei noch Geld ;))

-do-it-yourself (viele Lebensmittel kann man genauso gut und in paar Minuten zuhause machen und meistens schmeckt es sogar viel besser! habt ihr schon Mal hausgemachtes Pesto, selbstgemachte Hafermilch oder Chia-Jam ausprobiert?)

-weniger Fleisch essen (niemand sagt, dass ihr komplett vegan essen musst, aber versucht doch Mal einfach, einen veganen Tag in der Woche einzubauen oder allgemein weniger Fleisch zu essen, ihr wird sehen, dass es so viele gute vegane und vegetarische Möglichkeiten und Alternativen und merken, dass ihr viel mehr Rezepte ausprobiert und dabei spart ihr euch auch Geld, weil wer sagt, dass vegane Ernährung teuer ist, liegt ziemlich daneben, weil Fleisch, Fisch, Käse und Co. sind nämlich die teuersten Lebensmittel)

-nach veganer und tierversuchfreier Kosmetik in der Drogerie suchen (es gibt viele vegane und tierversuchfreie Marken – wie zum Beispiel Alverde – die es billig in der Drogerie zu kaufen, man muss nur Ausschau danach halten und damit ich euch diesen Schritt etwas erleichtere, habe ich euch hier eine kleine vegane und umweltbewusste Wish List erstellt)

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Weleda Washlotion (hier) | Weleda Tagespflege (hier) | Kneipp Hautöl (hier) | Lavera Lippenstift (hier)

Ale přesto se samozřejmě snažím dělat víc, než se ,,jenom” stravovat vegansky a pro ty z vás, kteří taky chtěji udělat něco dobrého pro naši planetu, mám pár tipů a nápadů, jak můžete šetřit naši planetu, jak vás to ale nezruinuje.

-vařit čerstvě místo nakupování polotovarů (to totiž způsobuje hodně obalových odpadů a je to dokonce mnohem dražší, takže ještě k tomu ušetříte ;))

-do-it-yourself (hodně potravin si můžete stejně tak udělat doma během pár minut a většinou to chutná ještě líp! už jste někdy vyzkoušeli domácí pesto, ovesný mléko nebo chia marmeládu?)

-jíst míň masa (nikdo neříká, že se musíte stravovat kompletně vegansky, ale zkuste třeba zabudovat jeden veganský den do týdnu nebo všeobecně, jíst míň masa, uvidíte, že existuje plno dobrých vegan a vegetariánských možností a alternativ a všimnete si, že budete zkoušet víc nových receptů a poznáte nový jídla a přitom ještě ušetříte, protože kdo říká, že je veganská strava drahá, tak se docela zmýlil, protože nejdražší potraviny jsou maso, ryby, sýry a co.)

-v drogerii vyhlížet vegan a na zvířatech netestovanou kosmetiku (existuje dostatek vegan a na zvířatech netestovaných kosmetických značek – jako například Alverde – který koupíte levně v drogerii, musíte se jen pořádně podívat a abych vám tenhle krok trochu ulehčila, tak jsem sestavila vegan-friendly a k životnímu prostředí šetrný wishlist)

6 Kommentare

  1. 27. August 2018 / 1:25

    Oh das kann ich gut verstehen! Ich bin da ähnlich wie du aber ich möchte wirklich unbedingt nachhaltiger werden. Sobald man angefangen hat und die ersten kleinen Erfolgserlebnisse hat (sich den Kaffee zb schon zum vierten mal in den selbstmitgebrachten Becher füllen lassen hat) möchte man unbedingt weiter machen und fühlt sich einfach so gut 🙂 )
    Ich wohne momentan am Bondi Beach in Australien und hier nehmen wirklich so viele Menschen ihre eigenen Becher mit dass einen das einfach motiviert das selbe zu machen 🙂
    Alles Liebe, Lea von http://leachristin.com

    • 21. September 2018 / 10:16

      Ich habe es mir auch vorgenommen, aber trotzdem kann man Ausnahmen machen oder die eine oder andere Sachen einfach auslassen, obwohl es jeder tut, aber wir nicht dazu die Möglichkeit haben… Und du hast schon Recht, dass es im Ausland viel verbreiteter ist! Ich war ja zwei Wochen in Brighton und dort habe ich auch viel mehr Menschen mit to-go Bechern gesehen. Das war auch so motivierend für mich, dasselbe zu tun. 🙂

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