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  • Über Probleme und Dankbarkeit

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    Was ziehe ich heute an?
    Habe ich zugenommen?
    Wo werden wir essen gehen?
    Wohin fahren wir dieses Jahr in den Urlaub?
    Wo gehen wir am Wochenende feiern?
    Welche Schuhe sollte ich mir kaufen, lieber die oder die?

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    Das sind Probleme der heutigen Gesellschaft. Doch sind wir uns eigentlich bewusst, wie absurd das alles ist? Wie lächerlich?
    Seit gestern beschäftigt mich dieses Thema und ich habe mich in den letzten 24 Stunden ziemlich heftig damit auseinandergesetzt. Ihr fragt euch jetzt wahrscheinlich: warum erst seit gestern? Die Antwort ist ganz einfach: gestern war ich mit meiner Schule im Konzentrationslager Mauthausen und erst da wurde mir bewusst, wie harmlos unsere Sorgen und Probleme im Vergleich mit denen von damals sind.
    Wir sollten dankbar sein. Dafür, dass wir in heutiger Zeit leben dürfen. Dafür, dass wir zwei Hände und Beine haben. Dafür, dass wir uns sogar essen aussuchen dürfen, so viel essen können, wie viel wir wollen.
    Dafür, dass wir die Freizeit glücklich mit unserer Familie und Freunden verbringen können. Wir dürfen uns studieren, in die Schule gehen, uns einen Job suchen, der uns womöglich auch Spaß macht.
    Wir dürfen unsere Hobbys ausüben, uns nach Lust und Laune kleiden, schminken und frisieren.
    So ganz grob genommen, können wir eigentlich machen, was wir wollen.
    Aber trotz dessen finden wir immer wieder Sachen, die uns nicht gefallen, die wir ändern möchten, mit denen wir nicht zufrieden sind. Wie kann das sein?

    Ich habe manchmal das Gefühl, dass wir nämlich immer nach Problemen suchen. Wir suchen nach etwas, das geändert, verbessert oder ausgetauscht werden muss. Wir suchen nach Problemen. Und wenn wir sie dann finden, dann haben wir endlich etwas, an was wir meckern können. Sind dann aber trotzdem wieder unzufrieden.
    Das ist so ein großer Teufelskreis.

    Aber warum können wir nicht einfach zufrieden sein. Glücklich sein und das schätzen, was wir haben. Dankbar sein, dass wir uns nicht mit Problemen der damaligen Zeit auseinandersetzen müssen und endlich alles sein lassen.

    Was würde ein Häftling des KZ für einen Schöpfer Suppe mit einer Kartoffel mehr tun? Alles. Glaubt mir. Eine Kartoffel war für ihn lebensnotwendig. Entscheidend. Leben oder Sterben.
    Und was ist für uns ein Stück Kartoffel mehr in der Suppe? Nichts. Wir holen uns einfach Nachschub, wenn wir noch Hunger haben, oder?
    Oder holen uns noch eine Nachspeise, wenn wir Lust haben.

    Wisst ihr was ich meine?

    Wir leben in einer Zeit, wo wir tagtäglich mit Social Media, Internet und Co. zu tun haben. Wir machen uns Gedanken darüber, ob wir genug Follower auf Instagram haben, ob wir schön auf Photos aussehen und ob wir genug Likes auf unser neues Photo bekommen werde.

    Aber das ist ja alles sowas von L-Ä-C-H-E-R-L-I-C-H.

    Wir zerreisen uns tagtäglich den Kopf um unser Aussehen und Kleidung. Um unser Essen. Um Fitness. Um unser Gewicht. Ums Reisen.

    Doch stattdessen sollten wir dankbar dafür sein, dass wir solche Probleme haben dürfen. Wir sollten aufhören zu meckern und lieber sagen: ,,Gott sei Dank habe ich solche Probleme und Sorgen”, denn auf dieser Welt geht es nicht jedem so. Es gibt Länder, wo die Menschen im Krieg leben, wo es nicht genug zu essen gibt, wo verschieden Infekte und Krankheiten kreisen. Menschen, die von ihrer Familie getrennt werden. Menschen, die nicht trinkbares Wasser zur Verfügung haben.
    Und das sollte uns ein für alle Male bewusst werden.

    Einfach sein und leben. Und keine Probleme suchen. Einfach dankbar sein. Und schätzen, was man hat.

    // Co si dnes obléknu?
    Přibrala jsem?
    Kam dneska půjdeme na jídlo?
    Kam pojedeme na dovolenou?
    Kam půjdeme o víkendu slavit?
    Který boty si mám koupit, radši ty nebo ty?

    To jsou problémy dnešní společnosti. Ale jsme si vůbec vědomí toho, jak absurdní to je? Jak směšný?
    Od včerejška jsem se nad tím zamyslela a posledních 24 hodin jsem se tímhle tématem hodně zabývala. Asi se ted’ ptáte: proč teprve od včerejška? Odpoved’ je úplně jednoduchá: včera jsme byli s naší školou v koncentračním táboře Mauthausen a až tam jsem si uvědomila, jak prostý naše problémy vlastně jsou v porovnání k těm dřívějším. 
    Měli bysme být vděční. Za to, že můžeme žít v dnešní době. Za to, že máme dvě ruce a nohy. Za to, že si jídlo dokonce můžeme vybírat, můžeme jíst, tolik kolik chceme. 
    Za to, že ve volným čase můžeme trávit čas s naší rodinou a kamarádama. Můžeme studovat, chodit do školy, najít si prácí, která nás třeba bude i bavit. 
    Můžeme se věnovat našim koníčkům, oblíkat se podle chuti a nálady, líčit se a česat se, jak se nám zachce. 
    Tak úplně hrubě řečeno, můžeme dělat, co chceme. 
    Ale přesto si pořád hledáme něco, co se nám nelíbí, co chceme změnit, se kterýma nejsme spokojení. Jak je to možný? 

    Někdy mám pocit, že totiž problémy doslova hledáme. Hledáme něco, co chceme změnit, vylepšit nebo vyměnit. Hledáme problémy. A když je pak najdeme, tak máme něco, na co si můžeme stěžovat. Jsme ale zase nespokojení. 
    To je opět takový jeden velký, začarovaný kruh.

    Co by dal vězeň koncentračního tábora za naběračku polévky s kouskem brambory víc? Všechno. Věřte mi. Jedna brambora byla pro něj nezbytná pro život. Rozhodující. Žít nebo umřít. 
    A co je pro nás kousek brambory? Nic. Prostě si přidáme, když ještě máme hlad, ne?
    Nebo si dáme ještě zákusek.

    Víte, co se tím snažím říct? 

    Žijeme v čase, kdy dennodenně máme co dočinění se sociálníma médiema, internetem a co. Zabýváme se tím, jestli máme dost sledovatelů na Instagramu, jestli vypadáme hezky na fotkích a jestli dostaneme dost likes na naši novou fotku. 

    Ale to je tak S-M-Ě-Š-N-Ý.

    Roztrháváme si hlavu nad naším zevnějškem a oblečením. Nad jídlem. Cvičením. Váhou. Nad cestováním.

    Ale místo toho bysme měli být vděční za to, že dnes nemáme takové problémy. 
    Měli bysme přestat, si stěžovat a místo toho říkat: ,,Díky bohu nemáme tyhle problémy a starosti”, protože na téhle zemi se nedaří všem, tak dobře, jako nám. Jsou země, kde žijí lidé ve válce, kde nemají dost jídla, kde kolují různé nemoci a infekty. Lidé, kteří byli odthrnuti od své rodiny. Lidé, kteří nemají k dispozici pitnou vodu. 
    A to bysme si měli jednou provždy uvědomit. 

    Prostě být a žít. Nehledat problémy. Být vděčný. A cenit si toho, co máme. 

    10 Kommentare

    1. 23. Juni 2018 / 13:37

      Souhlas, ale ono je asi přirozený, že si lidi rychle zvyknou na to, že je nic moc netrápí a tak hledaj problémy, kde vlastně ani nejsou. A krásný fotky 🙂
      Sarushef blog

      • Sandra
        Autor
        4. Juli 2018 / 13:46

        Jo, to máš naprostou pravdu! A děkuju moc, jsem ráda, že se ti fotky líbí. <3

      • 10. Juli 2018 / 14:51

        Děkuju moc Sabi! Jsem ráda, že se ti outfit i fotky líbí. 😉

    2. 24. Juni 2018 / 2:56

      Ich weiß noch wie ich das erste mal in so einer Gedenkstätte war – es ist so schockierend. Ich selbst habe mich auch so lange aus Angst in solche Käfige der Sicherheit gesperrt, aber es ist umso schöner zu sehen dass es auch anders geht und sich von all den Grenzen in seinem Kopf zu befreien <3
      A´Alles Liebe, Lea von http://leachristin.com

      • Sandra
        Autor
        4. Juli 2018 / 13:53

        Ja, das stimmt. Da kann ich dir in Allem nur zustimmen! Du sprichst mir aus der Seele…

    3. 28. Juni 2018 / 17:01

      Ich ärgere mich oft über Dinge, oder bin deswegen niedergeschlagen und dann kommt es mir erst – eigentlich geht’s mir echt gut. Du sprichst mir also aus der Seele. Wirklich gut geschrieben. 🙂

      Alles Liebe,
      Claudia von http://thatsmeonline.net

      • Sandra
        Autor
        4. Juli 2018 / 14:00

        Ja, das passiert mir auch oft, ich denke mir, ich habe alles, was ich zum Leben brauche und sollte es schätzen, anstatt immer unzufrieden zu sein. 🙂 Danke dir liebe Claudia!

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