you will heal

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OUTFIT: Top – Miss Selfridge (similar here) | Trousers – Hollister (here) | Sneaker – Superga (here) | Sunglasses – RayBan

“and I said to my body. softly. ´i want to be your friend.´it took a long breath. and replied, ´i have been waiting my whole life for this.´”

Essen. Nährstoffe. Zucker. Fette. Kohlenhydrate. Kalorien. Makros. Einige Jahre sind meine Gedanken ständig um dieses Thema gekreist. Ein Thema, das für andere Menschen selbstverständlich scheint. Ja, ich esse zwar. Ich esse auch ziemlich viel, aber trotzdem bin ich in diesem Teufelskreis gefangen.

Und ich habe irsinnige Angst davor, nie wieder rauszukommen.

Je länger ich in dieser Krankheit stecke, desto schwer wird es für mich, ein für alle mal gesund zu werden.

Und das weiß ich. Ich bin mir dessen bewusst, aber ich habe immer noch keinen Ausweg gefunden.

Was für andere selbstverständlich und lebensnotwendig ist, ist für mich ein tagtäglicher Kampf gegen mich selber. Und auch wenn das Thema essen nicht mehr so eine große Rolle in meinem Leben spielt wie früher, hat es immer noch einen ziemlich hohen Stellenwert. Ich gehe gerne auswärts essen, koche gerne am Samstagabend mit meiner Mama ein gemeinsames Abendessen und ich liebe Coffee & Cake (beziehungsweise jetzt im Sommer Eis) Dates, aber trotzdem dreht sich mein Leben teilweise nur um dieses, im Endeffekt ziemlich lächerliche, Thema. Ich denke viel voraus, plane und bin perfektionistisch. Ich kann nicht spontan sein und ich hasse es, wenn etwas unerwartet kommt. Ich habe etwas im Kopf, und sobald irgendetwas kommt, das es gefährden könnte, werde ich panisch. Ich will wieder spontan sein, Essen zubereitet von anderen Menschen essen können, snacken wenn ich Hunger habe. Einfach ein normales Leben ohne diese Gedanken leben. Ohne Einschränkungen. Ohne schlechtes Gewissen. Auf eine Seite will ich gesund werden, ich habe es schon einmal fast daraus geschafft und ich glaube fest daran, dass ich es ein zweites Mal auch schaffe, aber ein kleines, ganz klitzekleines Stück irgendwo tief in mir, will dieses kleine Mädchen sein, das Aufmerksamkeit, Mitleid und Zuspruch braucht. Irgendwie ganz tief in mir will ich krank sein, und das ist das größte Problem. Sobald ich nicht zu 100000% gesund sein will und sobald ich nicht loslasse, wird es nicht gehen.

Ich versuche intuitiv zu essen, einfach dann, wann ich Hunger habe oder dann, wenn ich dazu komme. Doch in den Monaten und Jahren, in denen ich mich selber gequält habe, nicht auf meinen Körper gehört habe und gehungert habe, habe ich es verlernt. Ich kann nicht auf meinen Körper hören, beziehungsweise konnte ich zum Beispiel nicht unterscheiden, wann mein Körper körperlich vom Sport oder psychisch von der Schule oder wann er einfach nur wegen zu wenig Energie, die ich ihm nicht gebe, erschöpft und müde ist. Ich kann auf mein Sättigungsgefühl nicht hören. Sobald ich anfange, zum Beispiel am Wochenende oder nach einem langen Tag, an dem ich kaum was zu mir genommen habe, zu essen, kann ich nicht aufhören.

Egal wie voll mein Bauch ist, egal wie satt ich bin, mein Körper schreit nach Energie und kann nicht aufhören. Man kann es nicht wirkilch Binge Eating nennen und es sind auch keine Fressattacken, aber schon so etwas in der Art. Das ist der einzige Moment, wo ich weiß, was mein Körper braucht. Aber dann ist es schon zu spät.

Man darf es nicht einmal so weit bringen, dass es dem Körper so geht. Dass er aus Erschöpfung zittert und nicht anders kann als für den Moment aufzutanken. Für all das, was ihm schon Tage, Monate und Jahre nicht gegeben wurde. Er muss es sich zumindest irgendwo nachholen. Und das ist die Reaktion.

Ich weiß, dass wenn ich regelmäßig und mehr tagsüber essen würde, würde mir das vielleicht nicht passieren. Und daran will ich in den nächsten Tagen auch arbeiten. Ich nehme mir vor, regelmäßig zu essen, zumindest die drei große, ausgewogene Malzeit den ganzen Tag über verteilt zu mir zu nehmen und vergessen, wie viele Kalorien oder Fette das Ganze hat.

Solange es kein totaler Bullshit ist und solange wir uns (die meiste Zeit) gesund ernähren, ist es ok, viel zu essen. Unser Körper braucht es. Für alles, was er tut. Sogar fürs Schlafen.

Wenn ich mit meinen Freunden oder Liebsten unterwegs bin, ist es mir oft egal, was ich esse. Natürlich achte ich schon darauf, dass ich mich gesund ernähre. Aber solange es vegan ist, ist es mir in dem Moment total egal und ich mache mir überhaupt keine Gedanken darüber, was da drinnen ist, viele Kalorien es hat und wie viel ich im Endeffekt esse. Ich esse einfach solange ich mag und ich genieße es, es macht Spaß und ich bin glücklich.

Ich bekomme täglich viele Fragen zu meiner Magersucht und auch wenn ich behaupten kann, dass ich auf einem guten Weg bin und schon lange nicht hungere, kann ich noch lange nicht behaupten, dass ich da raus bin. Ich kann euch nur das weitergeben, was ich aus eigener Erfahrung weiß. Für jeden funktioniert etwas anderes und jeder muss seinen eigenen Schlüssel zum Erfolg finden. Es braucht aber auf jeden Fall bei Zeit. Und Geduld. Viel Geduld.

Wir sind in einer Welt voller Perfektion gefangen. Wir alle denken, wir sind nicht gut genug, wir müssen dünner, schöner und klüger sein. Recovery hat viel mit Selbstakzeptanz zu tun. Man muss sich in seiner eigenen Haut wohlfühlen. Ihr müsst eine persönliche Motivation finden, die stärker ist, als euer innerer Dämon.

Es wird nicht von einem Tag auf den anderen passieren. Ich habe auch zuerst 1 große Mahlzeit, dann 2 und dann 3 große Mahlzeiten am Tag einbauen. Mit der Zeit habe ich angefangen, ab und zu Essen einzubauen, vor dem man sich fürchtet (Fast Food und Süßigkeiten)…

Es ist eine Reise, die viel Zeit in Anspruch nimmt, aber ich glaube daran, dass ich und du es schaffen! Ich fordere euch heraus, sich das zu Herzen nehmen! Das Leben ist so viel besser ohne Einschränkungen! Geht raus und esst die Kugel Eis! Auch zwei! Von mir aus auch drei! Inklusive der Tüte!

// Jídlo. Výživa. Cukry. Tuky. Sacharidy. Kalorie. Makra. Několik let se moje myšlenky točily jen kolem tohohle témata. Něco, co je pro ostatní samozřejmost. Ano, já jím sice. Jím docela hodně, ale přesto jsem chycená v tomhle začarovaným kruhu.

A mám strašnej strach, se z něj už nikdy nedostat ven.

Čím díl se téhle nemoci budu držet, tím těžší to bude, se z ní zase dostat ven.

A to vím. Jsem si toho vědoma, ale přesto jsem ještě nenašla žádnou cestu ven.

Co je pro jiný samozřejmý a nezbytný pro život, je pro mě dennodenní boj proti mě samotné. A i když to téma jídlo už nahraju tak velkou rolik v mým životě jako dřív, tak to přesto má pořád ještě vysoký postavení. Chodím ráda na jídlo mimo domov, rády si s mamkou uvaříme nějakou dobrou večeři a miluju coffee & cake (popřípadě ted’ v létě ice cream) dates, ale přesto se můj život točí většinu času okolo tohohle, když si to člověk vezme, docela primitivního, tématu. Neustále myslím dopředu, plánuju a jsem perfektionistka. Nedokážu být spontánní a nesnáším, když se stane něco nečekannýho. Mám něco v hlavě a jakmile něco přijde, co by moje plány mohlo ohrozit, tak začnu panikařit. Chci být zase spontánní, jíst jídlo připravený od cizích lidí, svačit když mám hlad. Prostě zase vést normální život bez těhle myšlenek. Bez omezení. Bez špatnýho svědomí. Na jednu stranu stranu se chci uzdravit, taky jsem to jednou skoro zvládla a tvrdě věřím, že to podruhé taky zvládnu, ale kousek, malilinkatej, maličkej kousek někde hluboko ve mě, chci být ta malá holčička, které chybí pozornost, soucit a útěchu. Někde hluboko mě chci být nemocná, a to je ten největší problém. Do té doby, než se nebudu chtít na 100000% uzdravit a nepustím se toho, tak to nepůjde.

Snažím se jíst intuitivně, prostě tehdy, když mám hlad, nebo tehdy, když se k tomu dostanu. Ale v těch letech, ve kterých jsem sama sebe trápila, neposlouchala svoje tělo, popřípadě jsem se odnaučila rozeznávat, kdy moje tělo je unavený ze sportu nebo psychicky ze školy nebo naopak má prostě moc málo energie, který mu nedávám. Nedokážu poslouchat můj pocit nasycení. Jakmila začnu, napřiklad o víkendu nebo po dlouhým dnu, ve kterej jsem málo jedla, jíst, tak nemůžu přestat.

Je jedno, jak plný moje břicho je, je jedno jak jsem nasycená, moje tělo křičí, že potřebuje energii a nemůže přestat. Nedá se to nazvat úplně Binge Eating a taky to není nějaký druh přejídání, ale něco tohohle druhu jo. Je to jedinej moment, kdy vím, že moje tělo něco potřebuje. Ale to už je pozdě. 

Nesmíme to dopustit, aby se naše tělo takhle vůbec cítilo. Aby se třepalo vyčerpáním a nemůže v tom momentu jinak, než natankovat. Za to všechno, co jsme mu ty dny, měsíce a roky nedávaly. Musí to nějak dohnat. A to je jeho reakce. 

Vím, že když budu jíst pravidelně a přes den rozloženě, tak by se to třeba nestávalo. A na tom chci další dny pracovat. Předsevzala jsem si, jíst pravidelněji, minimálně tři velký, vyvážený jídla denně a zapomenout, kolik kalorií nebo tuku to celý má. 

A dokud’ to není úplnej bullshit a dokud’ se stravujeme (většinu času) zdravě, tak to je v pořádku, jíst hodně. Naše tělo to potřebuje. Na všechno, co dělá. Dokonce i na spaní. 

Když jsem s mýma kamarádama nebo nejmilejšíma, tak je mi často jedno, co jím. Samozřejmě, že si dávám pořád pozor na to, abych se stravovala zdravě. Ale do té doby, co to jídlo je rostlinného původu, tak je mi to jedno a nelámu se nad tím hlavu, nepřemýšlím, co v tom je, kolik to má kalorií nebo kolik toho nakonec sním. Jím dokud’ mě to těší a užívám si toho, baví mě to a jsem št’astná. 

Denně dostávám hodně otázek k mé anorexii a i když o sobě můžu říct, že jsem na dobré cestě a nehladovým, tak ještě dlouho nejsem zcela venku. Proto vám můžu jen dát na cestu, co vím z vlastní zkušenosti. Pro každýho funguje něco jinýho a každej musí najít svůj vlastní klíč k úspěchu. Každopádně to vezme hodně času. A trpělivost. Hodně trpělivosti. 

Nestane se to z jednoho dne na druhej. Já jsem taky prvně zabudovala jedno větší, pak dvě a nakonec tři větší jídla denně. Časem jsem taky sem tam začala jíst jídla, před kterýma jsem měla strach (fast food a sladkosti…)

Je to cesta, která trvá dlouho, ale věřím v to, že to já i ty zvládneme! Vyzývám vás, si to vzít k srdci! Život je o tolik lepší bez omezení! Jděte ven a dejte si ten kopeček zmrzliny! I dvě! Pro mě za mě i tři! S kornoutkem! 

5 Kommentare

  1. Alexa
    1. Juni 2018 / 9:28

    Liebe Sandra,
    du wirst es schaffen – ganz ganz sicher. Was für ein toller, ehrlicher und selbstreflexiver Post. Ich ziehe meinen imaginären Hut vor dir…wer so stark ist, der schafft alles, was er sich vornimmt. Weiter so und nur das Allerbeste für dich!

    • 20. Juni 2018 / 9:38

      Danke liebe Alexa für die Motivation! Das ist ja so schön zu hören. <3 Ich gebe auf jeden Fall ALLES, um wieder gesund zu werden.

  2. 1. Juni 2018 / 18:37

    Ich bin mir ganz sicher dass du es schaffen wirst!! Alles braucht seine Zeit.. Kennst du den Podcast von Laura Seiler schon? Der hilft finde ich total dabei, zu lernen sich liebevoll zu behandeln und sich selbst genug zu sein.. <3
    Alles Liebe, Lea von http://leachristin.com

  3. Laura
    17. Juni 2018 / 11:09

    Ich kann dich gut verstehen. Bei mir fing alles vor ca. 3 Jahren in der Oberstufe an. Jemand sagte zu mir “du kannst doch eh essen was du willst” und ich habe angefangen mehr zu essen (weil ich es mir ja “erlauben konnte”). Als ich nicht mehr intuitiv aß und dann doch etwas zunahm, bekam ich Angst und wollte wieder zu meinem Anfangsgewicht. Das weniger essen führte jedoch zu Binge-Eating, später erbrach ich mich regelmäßig. Ich erkannte relativ schnell, dass es so nicht weitergehen kann und vertraute mich einer Freundin an. Alleine dadurch, dass ich es jemandem erzählt hatte, ging es mir besser. Jedoch habe ich bis heute immer wieder schlechte Tage (so 1-2x im Monat) wo ich aufgrund von zu wenig Energieaufnahme an den vorherigen Tage sehr viel (ungesundes) Essen in kurzer Zeit in mich reinstopfe und mich anschließend natürlich absolut beschissen fühle. Da kommt es dann leider auch oft dazu, dass ich nicht vegane Dinge wie Kekse, Eis, Nutella oder Milch zu mir nehme, weil ich mich nicht mehr unter Kontrolle habe und alles was im Haus ist herhalten muss. Bevor all dies begann wog ich schätzungsweise gesunde 60 kg bei 1,75m. Mein Höchstgewicht stieg auf 64 kg. Als ich Anfang des Jahres beschloss auf eine vegane Ernährungsweise umzusteigen nahm ich ab und wiege jetzt 56 kg. Zeitweise waren es nur 55 kg. Auch mir hilft die vegane Lebensweise, da es sich größtenteils um “food without regrets” handelt. Letztens hatte ich (während meiner Tage) extrem Hunger auf Chips, habe mir diese aber nicht geholt. Das führte dazu, dass ich dafür alles andere gegessen habe, trotzdem ohne zufrieden zu sein. Deshalb habe ich mir vorgenommen in Zukunft auch mal etwas ungesundes zu essen wenn mir danach ist. In Maßen ist das ja auch vollkommen in Ordnung und hat keinerlei negative Auswirkungen. Es ist halt einfach schwierig wenn es im Kopf so ein großes Thema ist.
    Ich wünsche dir alles Gute auf deinem Weg,
    liebe Grüße
    Laura 🙂

    • 20. Juni 2018 / 9:33

      Liebe Laura, danke dir für dein Kommentar! Es ist beruhigend zu lesen, wenn man weiß, dass man nicht allein mit solchen Problemen ist. Ich freue mich für dich, dass du da halbwegs draußen bist. Ich kämpfe immer noch ab und zu damit, aber ich merke, dass wenn ich mir ab und zu Mal was ,,Ungesundes” gönne, es mir dabei besser geht und mich dann davon nicht überesse. Ich denke, wenn man regelmäßig isst, kommen solche Hungerattacken gar nicht, deswegen sollte wir uns vornehmen, einfach Mal regelmäßig, ausgewogen und gesund essen und auf seinen Körper hören. Wenn er nämlich schon so am Ende ist, dass er überhaupt nicht mehr kann, ist es klar, dass wenn er dann Essen bekommt, überreagiert und wir auf alles zurückgreifen, was uns unter die Hand kommt.

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