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  • wie uns Social Media krank macht

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    Danke an Christine für die Bilder

    Ich sehe andere, beneide sie.

    Für ihre perfekten Körper. Für ihr Leben. Für das, dass sie glücklich sind. Für ihr perfekt zusammengestelltes Outfit. Für ihr Selbstvertrauen. Während ich unglücklich auf der Couch sitze und vor meinem Unglück flüchten will. Ich verliere mich im Glück anderer, aber gleichzeitig fühle ich mich noch schlechter.

    Ich finde mich nicht genug. Mein Leben. Meinen Körper. Meinen Stil. Meine Ernährung. Ich vergleiche mich mit anderen und finde in der Zeit x Sachen, die ich besser machen könnte. Ich hasse mich dafür.
    Ich werfe mir vor, dass ich gerade einen Soja Latte mit etwas Sirup getrunken habe, währenddessen andere in gerade komplett auf Zucker verzichten.
    Ich werfe mir vor, dass ich heute ausnahmsweise das Training ausgelassen habe, während andere gerade im Fitnessstudio sind und das stolz auf Instagram Stories posten.
    Ich werfe mir vor, dass ich mich heute nicht geschminkt habe, während andere wie Models für ein Photoshooting aussehen.
    Ich finde mich nicht genug und ich hasse mich dafür.

    Instagram gibt uns vor, wie wir zu aussehen haben, was wir essen sollen, wie wir trainieren müssen und wohin wir reisen sollten. Und wir nehmen es den Leuten ab. Wir glauben daran und denken, dass genauso das perfekte Leben aussieht. Wir denken, wir müssen genau nach diesem Schema auch leben und tun es auch.

    Wir sind unglücklich, wenn wir es anders machen als es uns Instagram vorgibt.
    Es geht aber nicht mehr um die Leute alleine, wenn sie sich mit ihrem perfekten Körpern in Szene setzen, sondern eher um die Tatsache, dass sie uns zeigen, wie Glück ausschaut und sagen uns damit, dass wenn wir alles genauso machen wie sie, werden wir auch glücklich.
    Doch jeder hat nicht die Zeit und die Freiheit, nach dem Aufstehen zuerst Mal 1 Stunde Yoga zu machen, dann seinen täglichen Matcha auf der Terrasse zu genießen und ein slow Life zu leben.

    Wir alle arbeiten oder gehen in die Uni oder zur Schule und sind froh, wenn wir überhaupt paar Minuten für uns finden. Wir können uns nicht den ganzen Tag einplanen wie Blogger, die selbständig sind und frei entscheiden können, wie sie sich die Arbeit einteilen. Natürlich bringt es auch einige Nachteile mit sich… man arbeitet sozusagen sein ganzes Leben lang und man kann es nicht, sich frei zu nehmen oder sich krank melden und man hat das Gefühl, immer und überall arbeiten zu müssen. ABER dennoch kann man sich lange ausschlafen, seinen Matcha Latte trinken und mit ,,Meditation und Dankbarkeit“ in den Tag starten. Ich will all diese Sachen nicht schlecht reden, ich selber lebe ganz gerne diesen ,,Lifestyle“ und gönne mir ab und zu eine Yoga Stunde oder ein slow Morning, aber es ist für mich etwas ganz Besonderes und eine Angelegenheit fürs Wochenende. Ich bin auch mit meinem Alltag glücklich und ich lasse mir nicht Glück von Instagram vorgeben.

    Wir alle vergessen, dass die Sachen, die wir auf Instagram Stories oder alleine auf Instagram sehen, nur Sekunden Abschnitte von Leben der Menschen dahinter sind. Wir wissen nicht, wie es dazu gekommen ist, wie sich die Person WIRKLICH gefühlt hat und ob das wirklich das Leben ist, was sie schon immer Leben wollte oder ob sie sich vielleicht nicht selber etwas belügt…

    Ich liebe die App, ich finde sie inspirierend und mir macht es auch Spaß, mich auf Instagram auszutoben, es ist mein Hobby und eine meiner Leidenschaften und auch meine Entwicklung macht mich wirklich glücklich. Ich liebe es kreativ zu sein, Photos zu machen und mir neue Sachen zu überlege. Ich will Menschen inspirieren, aber wirklich inspirieren. Ist aber ein Photo von einem Mädel, das das eine perfekte Photo von 1000 aussucht, wo sie ihren Körper so gut wie möglich in Szene setzt, meistens noch mit paar Bearbeitungsapps nachhilft wirklich inspirierend?

    Ich will Geschichten erzählen, Menschen motivieren und ihnen zeigen, wie das Leben wirklich ist. Es ist nicht immer perfekt, es geht uns nicht jeden Tag 24/7 gut und im Leben geht es nicht nur ums Shoppen, Reisen, Essen und den ,,Lifestyle“. Natürlich ist es ein Teil davon, aber diesen Teil ist ein Luxus, den wir nicht schätzen. Für uns ist es etwas Selbstverständliches geworden und wir sehen nur in diesen Sachen Sinn. Natürlich ist das Alles schön und gut, ich liebe auch Reisen, kaufe mir gerne neue Kleidung und ich gehe auch gerne auswärts essen, wer tut diese Sachen nicht gerne? Aber wir sollten öfters Mal die Kleinigkeiten schätzen, die uns das Leben gibt und unsere Leben lieben. Unsere Leben leben. Nicht die von anderen.

    Wir sollten mit unseren Leben glücklich sein und auch gerne öfters Mal abschalten und offline gehen. Ich denke, das würde manchmal auch ganz gut tun. Ein paar Tage ohne Instagram, ohne die perfekte Welt, die uns alle krank macht. Ohne die Welt, ohne die ich heute vielleicht gesund wäre. Ohne die Welt, die mir 2 Jahre meines Lebens geklaut hat. Ich kann nicht alles auf Instagram und Social Media schieben, das will ich nicht und das tue ich auch nicht, aber dennoch hat sie eine große Beteiligung an meiner Krankheit. Weil ich genauso dünn sein wollte, wie die Mädchen auf Instagram. Andere haben abgenommen, also musste ich auch abnehmen. Bis ich dort gelandet bin, wo ich jetzt bin. Aber Gott sei Dank gibt es mittlerweile auch schon so viele tolle Menschen auf Social Media, die die Wahrheit und die Wirklichkeit zeigen, die das Leben eines ganz normalen Menschen teilen, wie ich und du und diesen Menschen bin ich auch sehr dankbar. Dafür, dass sie mich täglich motivieren und inspirieren und mir zeigen, dass ein perfekter Body, Mode und Reisen nicht Alles ist.

    // Vidím ostatní a závidím jim.

    Závidím jim jejich perfektní postavy. Jejich životy. To, že jsou št’astní. Jejich perfektní outfity a styl. Jejich sebevědomí. Mezitím co nešt’astně ležím na gauči a chci nějak uniknout mýmu neštěstí. Ztrácím se ve štěstí ostatních, ale zároveň se citím ještě hůř. 

    Přijdu si nedostatečná. Můj život. Moje tělo. Můj styl. Moje strava. Srovnávám se s ostaníma a v té době najdu x věcí, který bych mohla dělat líp. Nenávidím se za to. 
    Předhazuju si, že zrovna piju sójový latte se sirupem, mezitím co ostatní se zříkají cukru.
    Předhazuju si, že jsem dneska výjimečně vynechala trénink, mezitím co jsou ostatní ve fitnes a hrdě to postují na Insta Stories.
    Předhazuju si, že jsem se dneska nenalíčila, mezitím co ostatní vypadají jako modelky připravenýe na focení. 
    Připadám si nedostatečná a nenávidím se za to. 

    Instagram nám říká, jak musíme vypadat, co musíme jíst, jak musíme trénovat a kam musíme cestovat. Ale my to těm lidem přesto věříme. Věříme v to a myslíme si, že přesně takhle vypadá perfektní život. Myslíme si, že musíme přesně podle tohohle schématu žít a taky to děláme. 

    Jsme nešt’astní, když to děláme jinak než nám to Instagram stanoví.
    Nejde ale o ty lidi samotný, jak ukazují svoje perfektní těla, ale spíš o ten fakt, že vám ukazují, jak vypadá štěsté a říkají nám tím, že když všechno budeme dělat podle nich, tak budeme taky št’astní. 
    Ale každej nemá čas a svobodu, aby mohl po vstání prvně dělat hodinu jógu, pak si vychutnat svoje denní matcha latte na terase a žít slow life. 

    My všichni pracujeme, studujeme nebo chodíme do školy a jsme št’astní, když vůbec najdeme pár minut pro sebe. Nemůžeme si jako blogeři a influenceři, kteří pracují na volní noze, naplánovat celej den podle sebe a volně rozhodovat o tom, jak si rozdělíme práci. Samozřejmě to má taky svoje nevýhody… člověk tím pracuje celej svůj život a nemůže si jen tak vzít volno nebo být na nemocenské a má potřebu, pracovat vždy a všude. ALE přesto se může vyspat jak dlouho chce, připravit si svoje matcha latte a začít den s ,,meditací a vděčností”. Tohle všechno není nic špatnýho, já tady ten ,,Lifestyle” taky občas dopřávám a začnu den s jógou nebo pomalým ránem, ale je to pro mě něco hodně vzácného a záležitost na víkendy. Já jsem totiž taky št’astná s mým každodenním životem a nenechám si od Instagramu definovat štěstí. 

    My všichni víme, že ty věci, který vidíme na Instagram Stories nebo samotně na Instagramu vidáme, jsou jen sekundový úseky našeho života těch lidí za nimi. My nevíme, jak k tomu došlo, jak se ty lidé v tom momentu doopravdy cítili a jestli to je vážně ten život, jestli ten člověk původně chtěl žít nebo jestli se náhodou trochu neobelhává… 

    Miluju tu aplikaci, je pro mě inspirativní a baví mě, si s ní vyhrávat, je to můj koníček a vášeň a i můj vývoj mě dělá št’astnou. Jsem ráda kreativní, ráda dělám fotky a ráda si vymýšlím nový věci. Chci inspirovat lidi, ale doopravdy inspirovat. Je ale fotka holky, která vybrala jednu perfektní fotku z tisíce, kde jejich tělo vypadá zrovna co nejlíp, většinou ještě doupravenou nějakou aplikací vážně inspirující? 

    Chci povídat příběhy, motivovat lidi a ukázat jim, jakej je život doopravdy. Není vždycky perfektní, člověk se nikdy necítí 24/7 dobře a život není jen o nákupech, cestování, jídle a ,,Lifestyle“. Samozřejmě, že to zabírá určitou část našeho života, ale tahle část je luxus, kterýho si nevážíme. Stala se z to pro nás samozřejmost a smysl života vidíme jen v těhle věcích. Samozřejme to je všechno dobrý a hezký, já taky miluju cestování, taky ráda nakupuju oblečení a taky ráda chodím jíst do restaurací a kaváren, který tyhle věci nedělá rád? Ale častěji bysme si měli vážit těch maličkostí, který nám život dává a milovat náš život. Žít náš život. Ne ten ostatních. 

    Měli bysme být št’astný s našemi životy a častěji i vypnout a být offline. Myslím si, že by to nám všem udělalo dobře. Pár dní bez Instagramu, bez toho perfektního světa, kterej nás kazí. Bez toho světa, bez kterýho bych dneska možná byla zdravá. Bez toho světa, kterej mi ukradl 2 roky mého života. Nemůžu všechno hodit na social media, to nechci a nedělám, ale přesto má velkou účast na mé nemoci. Protože jsem chtěla být tak hubená, jako ty holky na Instagramu. Ostatní hubly, tak jsem musela taky. Než jsem skončila tam, kde jsem dneska. Ale díky bohu už je na Instagramu i plno úžasných lidí, kteří ukazujou pravdu a ralitu, kteří sdílí život normálního člověka jako jseš ty a já a těmhle lidem jsem vděčná. Za to, že mě denně motivují a inspirují a ukazují, že perfektní tělo, móda a cestování není všechno. 

     

    14 Kommentare

    1. 18. März 2018 / 11:09

      Liebe Sandra,

      danke für deine wunderschönen Worte, ich liebe es offene Gedanken zu lesen. Auch die Fotos – wow!
      Das Thema ist ja gerade sehr aktuell. Gerade Instagram steht in der Kritik. Meiner Meinung nach sollte man im Hinterkopf haben, dass es sich oft mehr um Kunst, als um Realität handelt. Deshalb sind öffentliche Meinungen, die sich damit beschäftigen, auch so wichtig um aufzuklären.

      Love, Julia
      http://www.postvonjulia.de

      • 21. Mai 2018 / 14:01

        Danke dir liebe Julia für dein Kommentar! Ich denke, dass es uns allen einfach viel besser vor diesem ganzen Social Media Wahn ging, wir waren glücklicher, haben uns nicht verglichen und haben andere nicht beneidet für alles, was sie haben, aber wir nicht… Freut mich, dass dir der Beitrag und die Photos so gefallen! <3

    2. 18. März 2018 / 15:34

      Ich finde es schrecklich, dass Instagram uns vorschreibt, was, wie oder wer alles perfekt ist. Man möchte genauso sein, obwohl man nichts über die Person weiß und das Leben des Bloggers oder Influencers genauso langweilig, stressig und so weiter ist.
      Ich finde es schade, dass so viele ihre Bilder so stark bearbeiten, dass sie gar nicht mehr die Wirklichkeit zeigen.
      Liebe Grüße
      Luisa von http://www.allaboutluisa.com/

      • 27. April 2018 / 22:51

        Ich kann dir in allem nur zustimmen! <3 Nur leider können wir es nicht ändern, aber wir sollten all diese Faktoren im Hinterkopf behalten wenn wir auf Instagram und Co. unterwegs sind... 🙂

    3. 18. März 2018 / 19:06

      Ich bewundere dich so sehr für deine Offenheit! Es ist wirklich schrecklich, welche Wirkung Social Media haben kann. Fluch und Segen zu gleich. Man muss sich wirklich seiner Selbst ganz sicher sein, ein starkes Selbstwertgefühl und eigene Überzeugungen haben, um dem Druck nicht zu verfallen. Und das ist wirklich verdammt schwer. Ich passe sehr auf, wem ich folge und nehme mir auch wenn möglich mal Social Media Pausen. Trotzdem ertappe ich mich beim Vergleichen und ich meine irgendwo ist Instagram ja auch darauf ausgelegt. Ich wünsche dir nur das Beste für deine Gesundheit. <3

      Liebste Grüße,
      Alina von Selfboost

    4. 21. März 2018 / 2:13

      Ich verstehe dich SO SO SO SEHR. Mir geht es genauso wie dir..
      Ich selbst denke so oft nicht dass ich ausreiche.
      Wenn es mir mal nicht gut geht dann schaue ich nicht wie es MIR besser geht sondern mache einfach irgendetwas das andere vermeintlich glücklich macht und rede mir dann ein dass es mich auch glücklich machen wird..
      Eigentlich hilft nur Abstand nehmen und sich auf sich selbst zu konzentrieren und zu finden was einen selbst wirklich erfüllt. Letzten Sommer fing ich damit an wirklich mal das Gefühl zu haben MEIN eigenes und authentisches, unperfektes aber wunderschönes Leben zu führen.. das war so ein wundervolles Gefühl.
      Aber bereue die Zeit deiner Krankheit nicht so sehr.. ich bin mir sicher, dass du dadurch unglaublich viel lernen konntest und daran wachsen kannst und das all das am Ende in etwas absolut wunderschönes enden wird .. ganz toller Beitrag 🙂
      Liebe Grüße, Lea von http://leachristind.blogspot.com

    5. 21. März 2018 / 2:21

      Ach so und noch einmal ein PS – ich würde mich total über mehr solche persönlichen Beiträge freuen.. du schreibst total schön <3

    6. 21. März 2018 / 7:49

      Ja, Social Media ist oft nicht echt und auch wir Blogger suchen jetzt nicht gerade das hässlichste Bild von allen aus um es hochzuladen. Doch finde ich sollte man vor allem Instagram nicht sehen als: “So will ich auch sein.” “Das würde ich auch gerne haben.” – denn im Endeffekt soll es lediglich zur Inspiration und Motivation dienen! Das Ziel: Ich möchte auch so einen Körper haben wie XY ist sowieso der größte Schwachsinn. Jede Person hat ein anderes Leben und auch einen anderen Körper. Damit sollte man sich auf keinen Fall vergleichen! Man kann es als Inspiration nehmen, sich auch endlich aufzuraffen und Sport zu machen, aber das eigentliche Ziel sollte niemals darauf hinauslaufen genauso auszusehen wie jemand anderes. Aufgrund der Genetik ist das auch gar nicht möglich, beispielsweise sehen Bauchmuskeln bei jeder Person anders aus und sind bei einigen weniger ausgeprägt als bei anderen.

      Liebste Grüße
      Melanie

    7. 23. März 2018 / 13:51

      Wow! Ein ganz toller Post! Und so wahr!
      Leider denken viele (gerade junge Mädels) dass das, was auf Instaram gezeigt wird, wirklich das “normale Leben” darstellt. Dabei ist Instagram zu einer großen Scheinwelt geworden, an der sich viel zu viele ein Beispiel nehmen. Ich stehe dazu, dass ich nicht schlank bin. Und ich möchte das auch auf Instagram zeigen. Vielleicht ist das mein kleiner Beitrag, die “Welt wieder zurecht zu rücken”.
      Man kann sich so viel Inspiration von Instagram holen, sollte aber nie vergessen, dass vieles nur gestellt ist.

      Viele liebe Grüße,

      Tabea
      von tabsstyle.com

    8. 24. März 2018 / 20:04

      wow, was für ein toller Beitrag!

      Ich denke, dass wir bei jedem Bild auf Instagram im Hinterkopf haben müssen, dass es nur ein Ausschnitt des Lebens ist. Jeder hat Stress mit dem Freund oder im Alltag, auch die lieben Mädels und Jungs auf Instagram.

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